Wofür es gut ist - ein paar Tiergeschichten


Kater Paulchen und seine Stressblase

 

Der 16jährige Kater Paulchen bekam bei seinem letzten Aufenthalt in einer Katzenpension Blasenprobleme (Stressblase mit blutigem Urin). Nach medikamentöser Behandlung konnte die Blutung nach einiger Zeit gestoppt werden. Dennoch blieb er sehr unruhig, urinierte extrem häufig, dabei oft nur tröpfchenweise in seine Katzentoilette. Anschließend verscharrte er außergewöhnlich intensiv seine Hinterlassenschaften. Im Extremfall dauerte das bis zu 3 Stunden an. Paulchen fraß darüber hinaus seit 2 Wochen nur wenig.

Die Katzenhalterin (ich nenne sie hier Annette) war mit Paulchen bereits wiederholt beim Tierarzt. Für die Beschwerden des Katers konnte keine körperliche Ursache gefunden werden. Niere, Blase und Harnwege waren im Ultraschallbild in Ordnung und das Blut ohne Befund. Dafür war die Sorge von Annette groß. Die Belastung für Paulchen schien ihr so schlimm, dass sie sich bereits mit dem Gedanken auseinandersetzte, ihn durch den Tierarzt erlösen zu lassen.

 

Das war der Stand, als Annette Kontakt zu mir aufnahm.

 

In meiner ersten kinesiologischen Testung wurde schnell deutlich, dass Paulchen noch nicht bereit war, von dieser Welt zu gehen. Im Gegenteil – ihm bereitete die gedankliche Auseinandersetzung von Annette mit seinem möglichen Tod zusätzlichen Stress. Wichtig war also zunächst, ihm diesen Stress zu nehmen. Meine Arbeit fand diesbezüglich auf der Seelenebene statt.

Am nächsten Morgen berichtet mir Annette, dass die Nacht mit Paulchen halbwegs ruhig verlaufen sei. Tagsüber ging sein Scharren allerdings weiter. Darüber hinaus fraß er weiterhin wenig. Betroffen von dieser Situation war auch die zweite Katze im Haushalt. Sie fand kaum noch eine Gelegenheit, selbst die Katzentoilette zu benutzen.

Meine zweite kinesiologische Testung machte weiterhin deutlich, wie groß der Stress für Paulchen war, möglicherweise eingeschläfert werden zu sollen. Es war notwendig, dazu noch einmal mit ihm auf der Seelenebene zu arbeiten. Erst als dieser Stress für ihn weniger geworden war, wurde mit Hilfe der Kinesiologie der darunter liegende Stress sichtbar. Paulchen bekam nämlich ganz gut mit, wenn Annette in den Urlaub fahren wollte. Ihre nächste Reise sollte schon sehr bald stattfinden und das machte ihn unruhig. Auch zu diesem Thema arbeitete ich mit Paulchen auf der Seelenebene so lange, bis sich seine Seele beruhigte und es für ihn dann vollkommen in Ordnung war, in dieser Zeit von lieben Menschen versorgt zu werden, die er kennt.

Am darauf folgenden Morgen erhielt ich von Annette die Nachricht, dass es Paulchen gut geht. Seine Katzentoilette nutzte er wieder ganz normal, seine Unruhe hatte sich gelegt. Kurz vor der Abreise von Annette wurde Paulchen noch einmal unruhiger, konnte dieses Mal aber schnell stabilisiert werden. Ein paar Tage später erfuhr ich noch, dass er zudem wieder gut fressen konnte.

Während der Abwesenheit von Annette blieben die Katzen in ihrer vertrauten Umgebung und wurden zu Hause versorgt. Paulchen fraß in dieser Zeit zwar weniger als normal, aber es kam nicht erneut zu einer Stressblasensymptomatik. Nach Aussage der Betreuerinnen war er während der ganzen Zeit sehr fordernd, was Streicheleinheiten anbelangte. Die bekam er natürlich auch.

 

Eine Katzengeschichte, die mich sehr berührt und die Halterin sehr froh gemacht hat!